Nordwest-Schottland SehenswürdigkeitenErlebe den nordwestlichen Teil Schottlands
Nordwestschottland
• Fort William
Bei Fort William steht der höchste Berg Britanniens, der Ben Nevis. Mit seinen 1344 Metern Höhe ist er schon ein imposanter Anblick. Alle Bergsteiger finden in Fort William einen gut ausgeschilderten Weg zum Berg. Am Berg selbst findet sich eine Jugendherberge und dort werden auch die täglichen Wetterberichte ausgehangen. Darüber hinaus findet sich in Fort William noch eine Festung, die im 17. Jahrhundert von Wilhelm von Oranien erbaut wurde. Diese Festung gab auch der Stadt ihren Namen. Ansonsten ist Fort William nicht sonderlich Attraktiv für Besucher. Direkt durch die Stadt führt die B82 Richtung Inverness.
• Urquart Castle und Loch Ness
Kaum ein Schottland Urlauber wird darum herum kommen das berühmt berüchtigte Loch Ness zu besuchen. Kein anderes Loch ist weltweit so bekannt und wurde mit so vielen Mythen und Legenden belegt. Ob tatsächlich Nessie das Ungeheuer von Loch Ness in den Tiefen des Lochs sein Unwesen treibt, sollte jeder Besucher selbst versuchen herauszufinden. Einen Schönen Blick über Loch Ness hat man auf der Ruine von Schloss Urquart. Bereits im 12. jahrhundert erbaut, wuchs sie zu einer der größten Burgen Schottlands. Leider wurde sie gegen ende des 17. Jahrhunderts um eine Übernahme der Jakobieten zu verhindern. Wer Massen- tourismus nicht scheut, sollte sich die Ruine von Schloss Urquart auf jeden Fall ansehen. Schloss Urquart liegt an der B82 Richtung Inverness.
• Helmsdale
Wer im Norden Schottlands an der Ostküste entlang reist, sollte einen Abstecher in das Timespan Heritage Centre in Helmsdale machen. Dieses Museum ist eines der besten im Norden Schottlands. Mit einer Audiovisuellen reise werden den Besuchern die geschichtliche Entwicklung und das Leben von prähistorischer Zeit bis in die Zukunft in den Highlands gezeigt. Folgt man der A897 ein Stück weiter, bekommt man die Gelegenheit in der Region Baile an Or echtes Gold zu schürfen. Tatsächlich wurde hier im 19. Jahrhundert Gold gefunden und damit ein riesiger Goldrausch ausgelöst. Wer selbst einmal im fluss Gold waschen möchte kann sich entsprechende Ausrüstung für kleines Geld im Laden von Helmsdale erstehen.
• Eilean Donan Castle
Die an der Nordwestküste Schottlands gelegene Burg ist die wohl am meisten fotografierten Burgen überhaupt. Sie wurde im 13. Jahrhundert auf einer winzigen Insel erbaut. Allerdings wurde sie im 18. jahrhundert von Spanischen Truppen von einem Schiff aus völlig zerstört. Erst in jüngster Zeit wurde sie wieder vollständig restauriert und dient heute häufig in Spielfilmen als Kulisse. Im Inneren der Burg befindet sich eine Sammlung von Waffen, Möbeln und Erinnerungsstücken des Cland Mac Rae.
• Mallaig
Die Straße von Fort William aus nach Mallaig (B830) bietet ein wunderschönes Küstenpanorama. Jeder Naturbegeisterte wird aus dem Staunen über schöne Landschaften und Ausblicke kaum noch herauskommen und muss sich konzentrieren nicht die Straße selbst aus den Augen zu verlieren, welche nur teilweise Zweispurig ausgebaut ist. Mehrere Abschnitte der Straße verlaufen noch als „Single Track Road“. Wer es noch ein wenig romantischer haben möchte kann mit dem Museumszug von Fort William aus in Richtung Mallaig fahren. Die Fahrt mit dem Zug dauert in etwa 5 Stunden. Mallaig selbst ist ein kleiner Fischerort mit ca. 800 Einwohnern. Im Ort selbst gibt es ein Aquarium in dem die einheimische Flora und Fauna unter Wasser gezeigt wird. In Mallaig legt auch die Fähre zur Isle of Skye an, falls man auf die Insel überwechseln möchte.
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Autor: schottlandurlaub.info
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